Aufgaben

Leute 10

1. Verbindung erhalten

Die Voraussetzung für das Funktionieren eines Vereins sind die aktiven Mitglieder. Das Problem bei einem Verein von Ehemaligen ist, dass die Mitglieder eigentlich ihre Verbindung zu dem Objekt, auf welches sich der Verein bezieht, beendet haben und sich mit der Zeit immer weiter von diesem entfernen. Aus diesem Grund muss es das Ziel des Vereins sein, das Bewusstsein für die Schule aufrechtzuerhalten. Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie dieses Ziel erreicht werden kann. Die Mitglieder müssen mindestens einmal im Jahr Informationen über die Entwicklung der Schule und des Vereins erhalten. Diese könnten mit der Einladung zu einer Mitgliederversammlung verschickt werden. Die Mitgliederversammlung soll jährlich stattfinden. Für die Interessierten muss die Möglichkeit bestehen, sich auch darüber hinaus zu informieren. Dazu bietet das Internet die ideale Möglichkeit.

Bar   Leute 2 

2. Kontakte vermitteln

Der Verein ist kein Selbstzweck, er muss sich Aufgaben suchen, nicht nur im Interesse der Mitglieder, sondern auch im Interesse der Schule. Das wichtigste an einer Schule sind die Schüler, also muss der Verein eine Möglichkeit suchen, etwas für die Schüler zu tun. Hierzu muss man sehen, was ein Verein von Ehemaligen den aktiven Schülern bieten kann. Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Gruppen sind die Erfahrungen, welche die Ehemaligen nach ihrer Schulzeit gesammelt haben.

Deswegen sollte der Verein eine Möglichkeit schaffen, die aktiven Schüler an den Erfahrungen der Ehemaligen teilhaben zu lassen.

Durch die Sammlung von Adressen und der Tätigkeiten von Ehemaligen, die sich bereit erklären, Schüler über verschiedene Berufe, Ausbildungsmöglichkeiten und Studiengänge zu informieren, könnte ein Pool geschaffen werden, welcher es interessierten Schülern ermöglicht, sich zu informieren. Dies könnte auch zur Vermittlung von Praktikantenstellen genutzt werden.

3. Klassentreffen unterstützen

Ehemalige verbinden mit der Schule viele Erinnerungen. Die Erinnerungen mit anderen auszutauschen ist ein Bedürfnis, dem wir alle gerne nachkommen. Die ideale Möglichkeit hierfür sind Klassen- bzw. Jahrgangstreffen von Abschlussjahrgängen. Diese erfordern aber ein relativ hohes Maß an organisatorischem Aufwand. Adressen der Mitschüler müssen ermittelt sowie Räumlichkeiten gefunden werden etc.

Der Ehemaligenverein sollte aus diesem Grund die Organisation von solchen Treffen unterstützen. Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten des Vereins. Es ist aber nicht seine Aufgabe der Initiator solcher Treffen zu sein. Die Initiative muss von den Abschlussjahrgängen ausgehen, denn wenn kein Interesse besteht sich um ein solches Treffen zu kümmern, ist auch nicht mit einer erfolgreichen Feier für alle Beteiligten zu rechnen. Der Verein kann aber bei der Vermittlung von Adressen sowie Hilfe bei anderen organisatorischen Problemen leisten. Er sollte eine aktuelle Mitgliederdatei haben um damit auch „verschollene“ Klassenkameraden zu finden, soweit sie Mitglieder des Vereins sind. Aus den Erfahrungen von früheren Klassentreffen muss mit der Zeit auch eine Kartei über Örtlichkeiten Bewirtung etc. entstehen. Dies kann so weit gehen, dass man irgendwann fertige Module hat, die nur noch bedarfsgerecht zusammengesetzt werden. Dadurch wäre eine immense Vereinfachung der Organisation gegeben, die hoffentlich zu einer größeren Häufigkeit solcher Treffen führt.

4. Interesse wecken

Wie bereits zuvor gesagt, ist das wichtigste eine zahlreiche, interessierte und aktive Mitgliedschaft. Um dieses zu erreichen, müssen zwei Bedingungen erfüllt werden: Einerseits müssen die Abschlussjahrgänge motiviert werden möglichst zahlreich in den Verein einzutreten. Auf der anderen Seite muss es gelingen, die bereits vorhandenen Mitglieder auch nach ihrem Eintritt in den Verein zu motivieren sich weiter mit dem Verein und der Schule auseinanderzusetzen.

Hierzu ist es wichtig, dass die Aufmerksamkeit auf die Tätigkeiten des Vereins gelenkt wird. Dieses kann durch die oben erwähnten Punkte erreicht werden, aber es muss noch mehr geschehen. Es muss die Verbindung der Vereinsmitglieder zum Are-Gymnasium gestärkt werden. Dazu gehört eine aktive Pressearbeit die auf Verein und Schule aufmerksam macht, eine Selbstdarstellung innerhalb der Schule und als die effektivste Möglichkeit Interesse zu wecken, die Ausrichtung von Feiern. Diese Feiern müssen gemeinsam mit der Schule stattfinden und ehemaligengerecht sein. Die Einrichtung eines eigenen Ehemaligenfestes kann ein langfristiges Ziel sein, wenn eine ausreichend große Mitgliedschaft vorhanden ist. Bis zu diesem Zeitpunkt muss das Johannisfest für Ehemalige wieder interessanter gestaltet werden. Das Johannisfest, einst ein Fest für Ehemalige, hat sich zu einem Fest für die Eltern der jüngeren Schüler entwickelt. Deren Interesse ist grundsätzlich zu begrüßen, aber auch die Ehemaligen müssen als Zielgruppe wieder eingebunden werden. Dazu muss zunächst den Ehemaligen bekannt sein, wann das Fest stattfindet. Dies ist durch Informationen des Vereins aber auch durch Pressearbeit der Schule zu gewährleisten. Weiterhin müssen wieder vermehrt die Lehrer zum Johannisfest geleitet werden. Dies weckt auch das Interesse der ehemaligen Schüler.